Mittelmeerküste bei St. Pierre la Mer

Ausflugsziele rund um St. Pierre la Mer

Einer der großen Vorteile der Lage: Von unserem Ferienhaus aus erreichen Sie einige der schönsten Ziele Südfrankreichs als bequemen Tagesausflug – und sind abends wieder rechtzeitig für ein Glas Wein auf der Dachterrasse zurück. Eine Auswahl unserer Favoriten, sortiert nach Entfernung.

Narbonne · ca. 25 Minuten

Die alte Römerstadt ist unser Tipp für den ersten Regentag – oder einfach für einen Vormittag. Sehenswert: die unvollendete gotische Kathedrale Saint-Just-et-Saint-Pasteur mit ihrem gewaltigen Chor, ein freigelegtes Stück der antiken Via Domitia mitten auf dem Rathausplatz und vor allem Les Halles, eine der besten Markthallen Frankreichs. Dort frühstücken die Einheimischen zwischen Austern-, Käse- und Metzgerständen – unbedingt hungrig hingehen. Am Canal de la Robine lässt sich anschließend schön flanieren.

Canal de la Robine mit Pont des Marchands in der Altstadt von Narbonne
Narbonne: der Canal de la Robine mit dem bebauten Pont des Marchands

Gruissan und die Salzfelder · ca. 25 Minuten

Das Fischerdorf Gruissan windet sich schneckenförmig um die Ruine des Barberousse-Turms – oben belohnt der Blick über Lagunen und Meer. Berühmt ist der Ortsteil Gruissan-Plage mit seinen auf Stelzen gebauten Strandchalets. Direkt daneben liegt das Salin de Gruissan: rosafarbene Salzbecken, ein kleines Salzmuseum und ein Verkaufsladen für Fleur de Sel. Das Farbenspiel der Becken ist am späten Nachmittag am intensivsten.

Abbaye de Fontfroide · ca. 40 Minuten

Die Zisterzienserabtei aus dem 11. Jahrhundert gehört zu den am besten erhaltenen Klosteranlagen Südfrankreichs: Kreuzgang, Rosengarten und die stille Lage in einem Tal der Corbières machen den Besuch auch für Kinder erträglich kurz und für Erwachsene eindrücklich. Auf dem Rückweg lohnt ein Halt bei einem der Weingüter der Corbières.

Canal du Midi · ca. 45 Minuten

Das UNESCO-Welterbe erleben Sie am schönsten bei Béziers: Dort überwindet die Schleusentreppe von Fonserannes neun Becken auf einmal – dem Schauspiel der ein- und ausfahrenden Boote kann man lange zusehen. Wer selbst aufs Wasser will, mietet in Le Somail oder Homps ein führerscheinfreies Boot für ein paar Stunden und tuckert unter Platanen dahin. Der Treidelpfad ist außerdem eine herrliche, flache Radstrecke.

Minerve · ca. 50 Minuten

Katharerdorf Minerve über der Schlucht der Cesse mit Steinviadukt
Minerve thront über der Schlucht der Cesse

Eines der „schönsten Dörfer Frankreichs" – und eines der dramatischsten: Minerve klebt auf einem Felssporn über der Schlucht der Cesse, die sich hier natürliche Felstunnel gegraben hat. Im Sommer kann man durch das meist trockene Flussbett und die Ponts Naturels wandern, danach belohnt ein Glas Minervois-Wein auf einer der kleinen Terrassen. Die Geschichte des Ortes als Zufluchtsort der Katharer erzählt ein kleines Museum.

Réserve Africaine de Sigean · ca. 35 Minuten

Der weitläufige Safaripark ist der Klassiker für Familien: Einen Teil durchfährt man im eigenen Auto vorbei an Löwen, Bären und Antilopen, den Rest erkundet man zu Fuß. Für einen vollen Tag mit Kindern die verlässlichste Karte im Ärmel.

Katharerburgen: Peyrepertuse & Quéribus · ca. 1¼ Stunden

Katharerburg Peyrepertuse auf einem Felsgrat in den Corbières
Peyrepertuse – wie aus dem Fels gewachsen

Wer Burgen mag, findet in den Corbières die spektakulärsten Frankreichs: Peyrepertuse zieht sich über 300 Meter einen Felsgrat entlang und wirkt, als sei die Burg aus dem Kalkstein herausgewachsen; das benachbarte Quéribus war die letzte Zuflucht der Katharer. Der Aufstieg ist jeweils gut machbar, festes Schuhwerk und Wasser gehören aber ins Gepäck – oben weht fast immer der Tramontane, und die Aussicht reicht bis zu den Pyrenäen.

Für den großen Ausflug: Pont du Gard · ca. 1¾ Stunden

Römisches Aquädukt Pont du Gard bei Nîmes
Der Pont du Gard – römische Ingenieurskunst seit 2000 Jahren

Etwas weiter, aber ein Erlebnis fürs Reisealbum: das dreistöckige römische Aquädukt über den Gardon, UNESCO-Welterbe und im Sommer zugleich Badestelle – unterhalb der Bögen im Fluss zu schwimmen, vergisst man nicht. Gut kombinierbar mit Nîmes und seinem römischen Amphitheater auf dem Rückweg.

Carcassonne · ca. 1 Stunde

Die vollständig ummauerte Cité von Carcassonne ist eines der meistbesuchten Ziele Frankreichs – zu Recht. Doppelte Ringmauern, 52 Türme, mittelalterliche Gassen: am besten früh am Morgen oder ab dem späten Nachmittag besuchen, wenn die Reisebusse weg sind. Die Fahrt über die A61 ist unkompliziert; wer mag, verbindet den Ausflug mit einem Stopp in der Minervois-Weinregion.