Urlaub in St. Pierre la Mer: zwischen Sandstrand, Étang und Garrigue
St. Pierre la Mer ist einer der kleineren, familiäreren Badeorte an der Küste des Languedoc – kein Betonriegel-Tourismus wie mancherorts am Mittelmeer, sondern ein Ort mit Strandpromenade, täglichem Markt und direktem Zugang zu gleich zwei Naturschutzgebieten. Unser Ferienhaus liegt am oberen Ortsrand in der ruhigen Anlage Les Mas de Perimont – dort, wo die Garrigue beginnt.
Der Strand: lang, breit, naturbelassen
Rund 600 m vom Haus beginnt der Sandstrand, der sich über mehrere Kilometer bis Narbonne-Plage im Westen und zu den Dünen von Les Cabanes de Fleury im Osten zieht. Weil er so lang ist, verteilen sich die Besucher selbst im August – wer ein paar Minuten läuft, hat auch in der Hochsaison Platz. Die Wasserqualität wird regelmäßig geprüft und ist ausgezeichnet, der Einstieg ins Wasser flach und familienfreundlich. Der stetige Wind vom Meer macht den Abschnitt außerdem zu einem beliebten Revier für Kitesurfer und Windsurfer; Schulen und Materialverleih gibt es in der Saison direkt am Strand und in Narbonne-Plage.
Étang de Pissevaches: Flamingos vor der Haustür
Östlich des Ortes liegt der Étang de Pissevaches, eine flache Lagunenlandschaft, die je nach Jahreszeit ihr Gesicht wechselt – mal Wasserfläche, mal schimmernde Salzwiese. Für Vogelfreunde ist sie ein Geschenk: Flamingos, Seidenreiher, Stelzenläufer und im Frühjahr und Herbst unzählige Zugvögel rasten hier. Von der Dachterrasse unseres Hauses blicken Sie direkt über den Étang bis zum Meer – das Fernglas liegt im Wohnzimmer bereit.

Montagne de la Clape und der Œil Doux
Hinter dem Haus beginnt das Naturschutzgebiet der Montagne de la Clape: ein Kalksteinmassiv voller Pinien, Steineichen und duftender Garrigue-Kräuter – Rosmarin, Thymian und Zistrosen wachsen hier wild. Ein Netz aus Wander- und Mountainbike-Wegen startet praktisch an der Gartentür. Das bekannteste Ziel ist der Gouffre de l'Œil Doux, ein smaragdgrüner Karstsee in einem Felskessel, den Sie vom Ort aus in einer guten halben Stunde zu Fuß erreichen – ein lohnendes Ziel für den frühen Morgen, bevor die Sonne hoch steht. Die Clape ist zugleich eine der ältesten Weinlagen des Languedoc; mehrere Weingüter zwischen St. Pierre und Narbonne öffnen ihre Keller für Verkostungen.

Der Ort selbst
St. Pierre la Mer bietet, was man im Urlaub täglich braucht, in Gehweite: kleine Supermärkte, Bäckereien, Strandrestaurants und in der Saison den täglichen Markt an der Promenade mit Obst, Gemüse, Oliven, Käse und Austern aus den Lagunen der Region. Der Hafen von Narbonne-Plage mit Segelschule und Bootsausflügen liegt wenige Autominuten entfernt. Besonders schön sind die Randmonate Mai, Juni und September: angenehm warm, das Meer badetauglich, die Garrigue grün oder golden – und der Ort gehört den Wenigen, die dann da sind.